Von der Pflanze zum Weizenkeimöl

Herstellung von Weizenkeimöl

Weizenkeimöl ist eigentlich ein Nebenprodukt der Mehlproduktion.

Das wertvolle Weizenkeimöl entsteht aus dem so genannten Herzstück des Weizens, dem Weizenkeim. Weizenkeimöl hat einen Ölgehalt von 6-10 %, die Ausbeute ist also entsprechend gering. Der Verarbeitungsprozess von Weizenkeimöl ist schwierig und es werden große Mengen benötigt um 1 Liter des Öls zu gewinnen. Rund 1.600 kg Weizen muss als Ausgangsmaterial dafür zur Verfügung stehen, um das beliebte und teure Weizenkeimöl (Tritium vulgare) herzustellen.

Weizenkeimöl kaltgepresst nativ Speiseöl Kosmetiköl 250 ml (4,00€/100ml)
  • - in einer Glasflasche
  • - lichtgeschützt
  • - mit Ausgießer
  • - MHD mind. bis 30.06.2017
  • - ohne Zusätze

Aufwendiges Trennverfahren zur Herstellung von Weizenkeimöl

Weizenkeimöl ist eigentlich ein Nebenprodukt, das im Zuge der Mehlproduktion hergestellt wird. Dabei werden Kleie, Mehl und Keimlinge voneinander getrennt. Die Keimlinge werden der Ölpresse zugeführt, die entweder kalt, warm oder per Extraktion vonstatten läuft. Die schonendste Herstellung ist selbstverständlich die Kaltpressung, bei der das Öl höchstens handwarm wird. Bei diesem Verfahren bleiben alle gesunden Inhaltsstoffe unbeschädigt im Öl erhalten.

Bei der Kaltpressung läuft das Öl mit gar keinem oder mit sehr geringem Druck durch einen Filter aus Papier. Manche Hersteller benutzen auch anderes Filtermaterial, doch wichtig ist, dass das Filterpapier bzw. der Filter selbst absolut geschmacksneutral ist und keinen Einfluss auf die Qualität des Öls nimmt. Während des gesamten Verarbeitungsprozesses wird größter Wert darauf gelegt, dass das Weizenkeimöl nur geringfügig mit Sauerstoff und Licht in Berührung kommt. Das ist ein wichtiger Faktor zur Erhaltung der hohen Qualität kalt gepressten Weizenkeimöls.

Weitere Herstellungsverfahren von Weizenkeimöl

Wie bereits eingangs erwähnt, werden große Mengen Getreide als Ausgangsmaterial benötigt, um 1 Liter Weizenkeimöl herzustellen. Eine bessere Ausbeute lässt sich per Heißpressung erreichen. Dabei werden die Weizenkeime hohen Temperaturen ausgesetzt, was allerdings dazu führt, dass Vitamine verloren gehen. Während Weizenkeimöl aus Kaltpressung mild riecht und schmeckt sowie eine dunkelgelbe Farbe aufweist, ist Weizenkeimöl aus Heißpressung neutral im Geschmack und hell von der Farbe.

Wird Weizenkeimöl aus Extraktion gewonnen, kommen chemische Lösungsmittel zum Einsatz. Diese Lösungsmittel ziehen das Öl aus den Weizenkeimen heraus. Im Anschluss daran wird das Öl raffiniert, das heißt erhitzt und haltbar gemacht. Das daraus gewonnene Öl ist geschmacksneutral, sehr hell und klar sowie länger lagerungsfähig, als kalt gepresstes Weizenkeimöl. Die meisten hochwertigen Inhaltsstoffe jedoch gehen bei diesem Herstellungsverfahren verloren.

Hinweis: